Welle

• Kategorie: Archaismus

• Weitere Lemmata: 1. Welle , 2. Welle

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Welle

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: Wel | le, Plural: Wel | len

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Welle"?

[1] Physik: Erhebung von Wasser
[2] Physik: Art der Energieausbreitung, zum Beispiel des Schalls oder Lichts
[3] übertragen: eine geistige, kulturelle, politische, allgemeine Strömung, die sich wiederholt und steigert
[4] Technik: Maschinenteil zur Übertragung von Drehbewegungen
[5] Sport, Turnen: eine Turnübung
[6] Tanzen: Schrittkombination beim Tanzen
[7] eine von Zuschauern aufgeführte, spezielle Anfeuerungsart
[8] etwas, das optisch an eine Woge erinnert, zum Beispiel eine Erhebung des Bodens oder die Form der Haare

Abkürzungen

Wortherkunft

mittelhochdeutsch welle → gmh, wille → gmh "Reisigbündel, Walze", belegt seit dem 11. Jahrhundert. Das Wort geht auf althochdeutsch wellan → goh "wälzen → goh" zurück.(1)
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "Welle", Seite 982.

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • Physik
  • Sport
  • Technik

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Welle" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Welle" umfasst 5 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Welle" wird gelegentlich im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Welle" belegt Position 2957 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Femininum (weiblich, Artikel: die)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular die Welle
Nominativ Plural die Wellen
Genitiv Singular der Welle
Genitiv Plural der Wellen
Dativ Singular der Welle
Dativ Plural den Wellen
Akkusativ Singular die Welle
Akkusativ Plural die Wellen

Beispiele

Beispielsätze

  • Der ins Wasser fallende Stein verursachte einige kleinere Wellen.
  • Die Wellen schlagen an den Strand.
  • Rotes Licht hat längere Wellen als blaues.
  • Eine Welle von Katastrophen versetzte die Bevölkerung in Panik.
  • Das Unglück löste eine Welle des Mitleids aus.
  • The Swinging Sixties: Hippie-Welle und Flower-Power.
  • Die Welle ist kaputt.
  • Bei der Welle hat er gepatzt.
  • Die Welle im Slowfox als Linkswelle mit Pose und Zick-Zack.
  • Und wieder geht eine Welle durch die voll besetzten Ränge.
  • Die Wellen der Landschaft breiteten sich vor ihnen im Zwielicht der Abenddämmerung aus.
  • Bei diesem Look hat man blonde Wellen im Stil der 1940er.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈvɛlə

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Welle"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Welle" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Welle

Rhetorische Stilmittel

Archaismus

Was ist ein Archaismus?

"Welle" gilt im heutigen Sprachgebrauch als veraltet.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Welle" am Anfang

"Welle" mittig

"Welle" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Wer immer im Lärm sitzt, wird stumpf, wer immer in der Stille sitzt, auch; nur die wechselnde Welle trägt des Menschen Schiff.

    Paul Keller (1873 - 1932)

  • Freilich gibt es einsame Menschen, die glücklich und friedlich sind und den Strom des Lebens nicht entbehren. Sie wohnen nicht nur in Klöstern und auf einsamen Höfen, sie stehen oft mitten in der Welt und sind doch wie einsame Waldseen, in die keine Welle der Zeit fließt. Sie verarmen und versiegen nur dann nicht, wenn aus dem tiefsten Grunde ihres Seins der klare, unerschöpfliche Bronnen der Liebe Gottes und der Menschen quillt. Dieser Urquell füllt immer wieder aus, was am heißen Licht des Tages verdunstet. Wer die Quelle nicht hat, ist in der Einsamkeit verloren, sein Leben wird zum Sumpf; denn Luft und Erde sind stärker als das tiefste Wasser.

    Paul Keller (1873 - 1932)

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