Schild

• Weitere Lemmata: 1. Schild

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Schild

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: Schild, Plural: Schil | de

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Schild"?

[1] frühzeitliche/mittelalterliche Platte zum Schutz des eigenen Körpers im Kampf (oft versehen mit dem Erkennungswappen des jeweiligen Schildträgers; hieraus ist die Bedeutung des "Schild(e)s als Informationsträger" (siehe unten) entstanden)
[2] Waffentechnik: Schutzplatte an Geschützen
[3] Energiebarriere, häufig Bestandteil von Science-Fiction
[4] Heraldik: zentraler – manchmal auch einziger – Teil eines Wappens
[5] Geographie: großes, tektonisch stabiles Gebiet innerhalb eines Kontinents
[6] Astronomie: das Sternbild Scutum in der Nähe des Himmelsäquators
[7] länglicher Schirm an manchen Kappen oder Mützen
[8] Bauwesen: rundes, mit Hartmetallzähnen ausgerüstetes Schneidwerkzeug, das an der Tunnelbrust vorwärts geschoben wird und einen Tunnel in den Berg fräst
[9] Räumgerät eines Schneepflugs
[10] Biologie: Panzerplatte an Krebsen, Insekten und Schildkröten
[11] Biologie: die Schulter bei Rind und Schwein
[12] Biologie: das auffällige Brustgefieder am männlichen Auerhahn und Birkhahn und die Hinterbrust der männlichen Feldhühner
[13] Jägersprache: das verdickte Blatt des Keilers
[14] übertragen: eine Schutzmaßnahme, siehe Apologetik

Wortherkunft

mittelhochdeutsch schilt, althochdeutsch scilt "Abgespaltenes" zu germ. *skeldu- "Schild", belegt seit dem 8. Jahrhundert(1)
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "Schild", Seite 803

Sprache

Sprachvarietät

Was ist eine Sprachvarietät?

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • Astronomie
  • Geografie
  • Geologie
  • Biologie
  • Bauwesen

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Schild" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Schild" umfasst 6 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Schild" wird gelegentlich im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Schild" belegt Position 3424 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular der Schild
Nominativ Plural die Schilde
Genitiv Singular des Schilds
Genitiv Singular des Schildes
Genitiv Plural der Schilde
Dativ Singular dem Schild
Dativ Singular dem Schilde
Dativ Plural den Schilden
Akkusativ Singular den Schild
Akkusativ Plural die Schilde

Beispiele

Beispielsätze

  • Die Schilde schützten die Ritter vor den Pfeilen der Bogenschützen.
  • Die neuen Laser-Kanonen durchbrechen den Schild des Raumschiffes.
  • [5–14]

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ʃɪlt

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Schild"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Schild" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Bedeutungsgleiche Wörter im Englischen

  • shield

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Schild

Rhetorische Stilmittel

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"Schild" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Schild" am Anfang

"Schild" mittig

"Schild" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Ehre ist nichts als ein gemaltes Schild beim Leichenzug, und so endigt mein Katechismus.

    William Shakespeare (1564 - 1616)

  • Ein verrostet Schild flehte zur Sonne: Sonne, erleuchte mich! Da sprach die Sonne zum Schilde: Schild, reinige dich!

    Ludwig Börne (1786 - 1837)

  • Da betete die kleine Gerda ihr Vaterunser, und die Kälte war so stark, daß sie ihren eigenen Atem sehen konnte, wie ein Dampf stand er ihr aus dem Mund; der Atem wurde dichter und dichter, und er wurde zu kleinen, lichten Engeln, die größer und größer wurden, sowie sie die Erde berührten; und alle hatten sie einen Helm auf dem Kopf und Speer und Schild in den Händen; es wurden ihrer mehr und mehr, und als Gerda ihr Vaterunser zu Ende gesprochen hatte, war eine ganze Heerschar um sie; sie hieben mit ihren Speeren auf die grausigen Schneeflocken ein, so daß sie in hundert Stücke zerschellten, und die kleine Gerda ging ganz sicher und mutig vorwärts. Die Engel streichelten ihre Füße und Hände, und nun fühlte sie weniger, wie kalt es war, und sie ging raschen Schrittes auf das Schloß der Schneekönigin zu.

    Hans Christian Andersen (1805 - 1875)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

Zungenbrecher

  • Auf des Fleischhauers Schild war der Abstand zwischen "Käse" und "und" und "und" und "Wurst" zu klein geraten.
  • zeige alle Zungenbrecher

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