sparen

• Kategorie: Positive Wörter

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • sparen

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: spa | ren, Präteritum spar | te, Partizip II ge | spart

Häufige Rechtschreibfehler

  • spahren
  • schparen

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "sparen"?

[1] Geld für die spätere Verwendung ansammeln
[2] weniger Geld ausgeben
[3] mit einer bestimmten Ressource sparsam umgehen
[4] auf etwas (meist Unnötiges) verzichten können
[5] etwas nicht verwenden oder einsetzen
[6] veraltet: sich selbst einer bestimmten Anstrengung oder Gefahr nicht aussetzen; sich schonen

Wortherkunft & Verweise

von mittelhochdeutsch sparn → gmh, von althochdeutsch sparēn, sparōn → goh, bedeutete ursprünglich "verschonen, unversehrt halten" und hat sich in englisch spare  und schwedisch spara  erhalten(1). Die heutige Bedeutung ist seit dem 16. Jahrhundert gebräuchlich(1). Das Wort geht zurück auf ein altgermanisches Adjektiv, dass ursprünglich vermutlich "ausreichend" bedeutet hat(1).
  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 3. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-04073-4 , "sparen", Seite 783.

Lehnwort

Was ist ein Lehnwort?
sparen ist ein Germanismus, der im Tschechischen "spořit" und im Ungarischen "spórolni" heißt.

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • veraltet
  • Wirtschaft

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"sparen" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"sparen" umfasst 6 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "sparen" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "sparen" belegt Position 1407 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Flexion

Was ist Flexion?
Präsens ich spare
Präsens du sparst
Präsens er, sie, es spart
Präteritum ich sparte
Partizip II gespart
Konjunktiv II ich sparte
Imperativ Singular spare
Imperativ Plural spart
Hilfsverb haben

Beispiele

Beispielsätze

  • Bezin / Strom / Wasser sparen
  • Groß ausgehen kann ich nicht, ich spar' zurzeit auf'n Führerschein.
  • Mein Neffe hat schon 100 Euro gespart.
  • Für das neue Auto müsste er sparen.
  • Im nächsten Haushalt wird die Regierung sparen müssen.
  • Mein Portemonnaie ist fast leer – jetzt sollten wir lieber sparen.
  • Lass uns mal Strom sparen, die Rechnung wird sonst zu hoch.
  • Wirf das ganze Papier nicht weg, wir sollten sparen.
  • Die Bemerkung hättest du dir auch sparen können.
  • All die Mühe hätten wir uns sparen können.
  • Wenn du das tust, sparst du uns viel Arbeit und Sorge.
  • Das Geld für ein Taxi können wir sparen, wenn wir mit dem Fahrrad oder zu Fuß dorthin gehen.
  • Trotz Erschöpfung sparte er sich nicht und arbeitete.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈʃpaːʁən

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "sparen"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "sparen" eher als positiv oder negativ wahr?

Positive Assoziation

Der Begriff "sparen" wird schwach positiv bewertet.

Assoziative Bedeutungen

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
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Rhetorische Stilmittel

Anagramme (Wortspiel)

Was ist ein Anagramm?

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"sparen" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"sparen" mittig

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Nicht das Sparen allein, um spät zu genießen, macht das Glück.

    Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

  • Es ist schwer, dem Sparen ein festes Ziel zu setzen. Man sucht den Haufen stets zu vergrößern und ihn von Summe zu Summe zu erhöhen, bis man sich schließlich des Genusses seiner Güter kläglich beraubt und alles darum setzt, den Schatz zu hüten und nichts davon zu gebrauchen. – Alles in allem ist es mühseliger, das Geld zu hüten, als es zu erwerben.

    Michel de Montaigne (1533 - 1592)

  • Wer zu sparen anfängt, ist schon kein Proletarier mehr. Den ersten Spartaler hat man sehr treffend einen Hecktaler genannt.

    Wilhelm Roscher (1817 - 1894)

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