Was bedeutet Sitz?
- [1] ein Platz, der so gestaltet ist, dass sich Personen darauf setzen, sich dort niederlassen können
- [2] ein bestimmter Ort
- [3a] ein Ort, an dem sich die Verwaltungszentrale einer Körperschaft, einer Institution befindet beziehungsweise der aktenkundige Registrierungseintrag (oder Ähnliches) gemacht worden ist
- [3b] Deutschland, Gesellschaftsrecht: ein Ort, den der Gesellschaftsvertrag (einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung) beziehungsweise die Satzung (einer Aktiengesellschaft) bestimmt, in der Regel der Ort, wo die Gesellschaft einen Betrieb hat oder wo sich die Verwaltung befindet oder die Verwaltung geführt wird.
- [4] ein herrschaftliches Anwesen; Ort, an dem man wohnt
- [5] ein Mandat in einem Organ
- [6] Art und Weise, wie jemand sitzt
- [7] Art und Weise, ob/wie etwas passt
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- mittelhochdeutsch siz zum Verb sitzen(1)(2)
- Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 "Sitz"
- Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "Sitz"
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 1
- Silbentrennung: "Sitz" ist nicht trennbar, Plural: Sit | ze
Häufige Rechtschreibfehler
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): zɪt͡s
Reimwörter
Was reimt sich auf "Sitz"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Maskulinum (männlich, Artikel: der)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Sitz":
| Nominativ Singular |
der Sitz |
| Nominativ Plural |
die Sitze |
| Genitiv Singular |
des Sitzes |
| Genitiv Plural |
der Sitze |
| Dativ Singular |
dem Sitz |
| Dativ Singular |
dem Sitze |
| Dativ Plural |
den Sitzen |
| Akkusativ Singular |
den Sitz |
| Akkusativ Plural |
die Sitze |
Sprache
Sprachgebrauch
Wortschatz
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Sitz" gehört
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Sitz" umfasst 4 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| I |
1-mal |
→ |
7,66% |
(mäßig häufig) |
|
| S |
1-mal |
→ |
6,72% |
(mäßig häufig) |
|
| T |
1-mal |
→ |
6,03% |
(mäßig häufig) |
|
| Z |
1-mal |
→ |
1,13% |
(selten) |
|
Konsonanten und Vokale
"Sitz"
enthält einen Vokal und 3 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Sitz" belegt Position 1523 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
Für "Sitz" ist noch kein Beispiel vorhanden. Hilf mit und trage den ersten Beispielsatz ein.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Sitz" eher als positiv oder negativ wahr?
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Antonyme
Gegenteil von "Sitz":
Hyperonyme
Oberbegriffe von "Sitz":
Hyponyme
Unterbegriffe von "Sitz":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Sitz": 6
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus S(1), I(1), T(1), Z(3)
Insgesamt ergibt das 6 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Isogramme
"Sitz" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
"Sitz" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Zitate
- Der Stolz baut gleich dem Adler seinen Sitz neben den Sternen, die Wollust nistet gleich der Lerch' nah der Erde.
Edward Young
(1683 - 1765)
- Sitz locker im Sattel des Lebens!
Robert Louis Stevenson
(1850 - 1894)
- Was wir jetzt wie das liebe Brot brauchen, ist weder Monarchie noch Republik, weder Königschaft noch Präsidentschaft, sondern königswürdige Gesinnung. Ihr Sitz ist die Menschenseele. Von ihr geht Beseelungs- und Verklärungskraft aus. Unter dieser Kraft aber verstehen wir jene nahrhafte, stärkende Wärme von Mensch zu Mensch, deren Ausstrahlung das Leben wertvoll und eine Volksgemeinschaft edel macht.
Friedrich Lienhard
(1865 - 1929)
- Nimmer vergeht die Seele, vielmehr die frühere Wohnung tauscht sie mit neuem Sitz und lebt und wirkt in diesem.
Giordano Bruno
(1548 - 1600)
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