Was bedeutet geben?
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Mach' dir nicht so viele Sorgen um die Pusteln, das gibt sich wieder.
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- Erbwort von mittelhochdeutsch geben → gmh, zu althochdeutsch gëban → goh in der ursprünglichen Bedeutung "bringen, reichen; nehmen"(1)
- Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 643, Eintrag "geben".
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 2
- Silbentrennung: ge | ben, Präteritum gab, Partizip II ge | ge | ben
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈɡeːbn̩
Reimwörter
Was reimt sich auf "geben"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Flexion
Konjugation von "geben":
| Präsens |
ich gebe |
| Präsens |
du gibst |
| Präsens |
er, sie, es gibt |
| Präteritum |
ich gab |
| Partizip II |
gegeben |
| Konjunktiv II |
ich gäbe |
| Imperativ Singular |
gib |
| Imperativ Plural |
gebt |
| Hilfsverb |
haben |
Sprache
Sprachgebrauch
-
landschaftlich
-
umgangssprachlich
-
unpersönlich
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"geben" gehört
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"geben" umfasst 5 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| E |
2-mal |
→ |
17,22% |
(sehr häufig) |
|
| N |
1-mal |
→ |
10,04% |
(häufig) |
|
| G |
1-mal |
→ |
3,29% |
(gelegentlich) |
|
| B |
1-mal |
→ |
1,74% |
(selten) |
|
Konsonanten und Vokale
"geben"
enthält 2 Vokale und 3 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "geben" belegt Position 48 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
Die Tochter war für den Einlass der Gäste zuständig und gab die perfekte Empfangschefin.
-
Ich will hier nicht den Erbsenzähler geben, aber eine solche Häufung von Rechtschreibfehlern in einem Zeitungsartikel ist eines Blattes mit gehobenem Anspruch nicht würdig, finde ich.
-
In der Runde der Minister gibt er den bad boy.
-
Wer neu in eine Gruppe kommt, ist anfangs oft etwas scheu, aber meistens gibt sich das recht schnell.
-
Er gibt seiner Freundin die Jacke.
-
Gib mir bitte die Schere.
-
Wo gibt es billige Kinderkleidung?
-
Dieses Jahr gab es schon sehr früh neue Kartoffeln.
-
Oh, hallo. Dich gibt es also auch noch?
-
Es gibt Neuigkeiten.
-
Gibt es einen Gott?
-
Zum Pochieren von Eiern soll man einen kräftigen Schuss Essig in das Kochwasser geben.
-
Zuletzt geben Sie das Dressing an den Salat.
-
Mit der Zeit gibt sich sogar der Schmerz.
-
Mach' dir nicht so viele Sorgen um die Pusteln, das gibt sich wieder.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "geben" eher als positiv oder negativ wahr?
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Antonyme
Gegenteil von "geben":
Hyperonyme
Oberbegriffe von "geben":
Hyponyme
Unterbegriffe von "geben":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "geben": 8
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus G(2), 2 × E(1) = 2, B(3), N(1)
Insgesamt ergibt das 8 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
"geben" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Redewendungen
- Geben ist seliger denn Nehmen
- Kette geben
- Laut geben
- den Rest geben
- grünes Licht geben
- jemandem Brief und Siegel geben
- jemandem das letzte Geleit geben
- jemandem den Laufpass geben
- jemandem einen Denkzettel geben
- jemandem einen Korb geben
- keinen Fick auf etwas geben
- seinen Segen zu etwas geben
- sich die Hand geben
- sich die Kante geben
- zeige alle ❯ Redewendungen
Zitate
- Geben Sie Gedankenfreiheit!
Friedrich von Schiller
(1759 - 1805)
- Wer sein Leben mit vielen Erfolgen krönen, ihm einen unvergänglichen Inhalt geben will; wer Schwache stark machen, Verirrte zurückführen, Gefallene erheben, Schuldige bessern, Verbitterte versöhnen, geistig Kranke und Tote zu neuem Leben erwecken will, der muß gütig, ganz gütig sein, und alles gelingt ihm. Die Güte ist der unwiderstehlichste Redner, der alle überzeugt und innerlich gewinnt. Wer in dieser Sprache sich ausdrücken kann, ist schier allmächtig.
Hermann Fischer S.V.P. (1867 - 1945)
- Schwierigkeiten geben den Dingen einen größeren Wert.
Michel de Montaigne
(1533 - 1592)
- Das Genie ist das schöpferische Talent in seiner höchsten Potenz. Die eigentlichen Wertbestimmungen des geistigen Vermögens liegen nur im Grade, nur in der Weihe, nur in der erreichten Vollendung dessen, was man geben will.
Karl Gutzkow
(1811 - 1878)
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