Was bedeutet Gehalt?
[1] Menge einer bestimmten Substanz in einem Gemisch
[2] der ideelle Wert, der geistige beziehungsweise gedankliche Inhalt eines kreativen Werkes
Weitere Bedeutungen
1. Gehalt (Nomen)
Beispiele (2) alle + ergänzen

Der Gehalt dieser Fernsehsendung ist gleich null.

Etymologie

Wortherkunft & Verweise

[1] spätmittelhochdeutsch gehalt, Verbalabstraktum zu gehalten "festhalten", belegt seit dem 15. Jahrhundert. Zunächst mit der Bedeutung "Edelmetallgehalt", dann allgemein "Anteil".(1)
[2] mittelhochdeutsch gehalt = Gewahrsam; innerer Wert, zu: gehalten = festhalten, (auf)bewahren, zu halten (2)
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "Gehalt", Seite 338.
  2. Gehalt www.duden.de, abgerufen am 7. November 2014

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Gehalt

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: Ge | halt, Plural: Ge | hal | te

Häufige Rechtschreibfehler

Was sind Rechtschreibfehler?
  • Gehald

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ɡəˈhalt

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Gehalt"?

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?

Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Gehalt":

Nominativ Singular der Gehalt
Nominativ Plural die Gehalte
Genitiv Singular des Gehalts
Genitiv Singular des Gehaltes
Genitiv Plural der Gehalte
Dativ Singular dem Gehalt
Dativ Singular dem Gehalte
Dativ Plural den Gehalten
Akkusativ Singular den Gehalt
Akkusativ Plural die Gehalte

Sprache

Wortschatz

Was bedeutet Wortschatz?

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Gehalt" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Gehalt" umfasst 6 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 1-mal 17,22% (sehr häufig)
T 1-mal 6,03% (mäßig häufig)
A 1-mal 5,67% (mäßig häufig)
H 1-mal 5,11% (mäßig häufig)
L 1-mal 3,85% (gelegentlich)
G 1-mal 3,29% (gelegentlich)

Konsonanten und Vokale

"Gehalt"

enthält 2 Vokale und 4 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "Gehalt" wird gelegentlich im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Gehalt" belegt Position 3577 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • Süßwasser weist einen Gehalt an Salz von 0,1 % auf.
  • Der Gehalt dieser Fernsehsendung ist gleich null.

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Gehalt" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:

Homonyme

Was ist ein Homonym?

Wörter mit gleicher Schreibweise und anderer Bedeutung:

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Oberbegriffe von "Gehalt":

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Unterbegriffe von "Gehalt":

Buchstabenspiele

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "Gehalt": 9
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus G(2), E(1), H(2), A(1), L(2), T(1)
      Insgesamt ergibt das 9 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Isogramme

Was ist ein Isogramm?

"Gehalt" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"Gehalt" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Den Gehalt einer Freundschaft bringt wahrhaftig die Abwesenheit an den Tag. Ein abwesender Freund läßt immer einen Teil unseres Inneren verwaist. Gewisse Gespräche werden dann nicht geführt, gewisse Komplexe bleiben im Dunkeln, gewisse Auswege werden nicht gesehen, gewisse Tröstungen nicht empfangen, etwas – und etwas Unersetzliches – wird nicht gelebt.

    Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929)

  • Mirabeau aber, der stark darin war, schlagende Blitze der Wahrheit und des Spottes zu schleudern, antwortete [...], er kenne nur drei Mittel in der Gesellschaft zu existieren: Stehlen, Betteln und Gehalt ziehen.

    Adolphe Thiers (1797 - 1877)

  • Wenn man Ihre Arbeit vermehrt, können Sie dreist verlangen, daß man auch Ihren Gehalt vermehre. Nur nicht blöde!

    Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)

  • zeige alle Zitate

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